Häufig unterschätzt bei fast allen Krankheitsbildern, ist der ungesunde Schlaf im allgemeinen, dabei ist es grundsätzlich egal, ob durch Bettwanzen oder Grasmilben – das Problem ist immer die Schlafstörung. Dadurch kann der Körper wichtige Reparaturprozesse nicht in Gang bringen. Ein frühes Altern oder / und damit verbundene Krankheitserscheinungen sind die Folge.
Sportler, insbesondere Ausdauersportler wie Triathleten Ironman Hawaii Triathlon wissen um den regenerativen Schlaf.
Die Patienten haben keinen Appetit, verlieren an Muskelmasse und Gewicht. Ein Phänomen, mit dem sich Ärzte auf Palliativ-Stationen (Palliativmedizin meint die (lindernde) Behandlung unheilbar Schwerstkranker) tagtäglich herum schlagen. Eine Auszehrung und ein allgemeiner Verfall, der die Sterblichkeit der Krebspatienten beschleunigt und bei rund 20 Prozent der Patienten sogar die direkte Todesursache darstellt. Das heißt: Die Patienten versterben, obwohl der Tumor an sich – wenngleich inoperabel -, noch gar nicht unmittelbar zum Tode geführt hätte. Eine Erkenntnis, die Forscher und Mediziner beflügelt. Ein Teufelskreis, der unbedingt durchbrochen werden muss … Diesen Beitrag weiterlesen »
Krebs, ein Wort, das schaudern lässt. Eine Krankheit, die Ängste schürt. Keiner, der mit dieser Diagnose konfrontiert wird, der nicht für`s erste wie gelähmt ist. Eine Krankheit und eine Diagnose, die vielen Schweißperlen auf die Stirn treibt. Den Angehörigen ebenso wie den Ärzten, die um das Leben der ihnen anvertrauten Patienten kämpfen. Natürlich mit den modernsten Methoden, die heute – Gott sei Dank -, auch oft erfolgreich sind. Zu einem hohen Preis, versteht sich. Nun mag es pietätlos erscheinen, wenn – angesichts einer derart schweren, oft gar lebensbedrohenden Krankheit -, die Sprache auf die Kosten kommt. Doch Krebs ist auch ein wirtschaftliches Problem. Und das gar nicht einmal allein wegen der Therapiekosten. Das jedenfalls glaubt die “American Cancer Society”, die auch jene “Verluste” berechnet, die aufgrund von Behinderungen und “verlorener” Lebenszeit auf das Konto der tückischen Krankheit gehen. Ihr Fazit: Keine andere Krankheit hat so hohe wirtschaftliche Auswirkungen wie Krebs! Diesen Beitrag weiterlesen »
Manche mögen`s heiß! Oder scharf, während wieder andere ihr Essen in Rekordzeit verputzt haben. Dass dieses „Schlingen“ allenfalls gierig wirkt, jedoch nicht wirklich krank macht, belegt nun eine australische Studie und dürfte damit all` diejenigen beruhigen, denen man lange Zeit systematisch Angst machte. Denn zeitweise wurde ein enger Zusammenhang zwischen Speiseröhrenkrebs, einer an sich seltenen Tumorform (die vor allem Männer über 55 Jahren betrifft) und den Essgewohnheiten propagiert.
So galten schnelles Essen, aber auch eine Vorliebe für heiße Getränke (infolge der häufigen Verbrennungen im Mund- und Rachenraum) sowie scharf gewürzte Speisen als Risikofaktoren. Zeitweise galt gar ein zu spätes Essen am Abend als gefährlich. Ein Vorurteil, mit dem die Experten – auch wenn nach wie vor Fragen offen sind -, nun gründlich aufräumen.
Die Fachzeitschrift „Cancer Causes and Control“ jedenfalls sieht keinen Zusammenhang zwischen Essgewohnheiten und Erkrankungen. Ganz im Gegenteil: Bei schnellen Essern ergab sich nach Auswertung der aktuellen Erhebung sogar ein verringertes Risiko für Plattenepithelkarzinome der Speiseröhre!
Probanden der Untersuchung waren mehr als 800 Patienten mit Entartungen der Speiseröhre oder Geschwulsten am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen. Dazu kamen rund 1.500 nicht an Krebs erkrankte Kontrollpersonen. Sie alle wurden penibel zu ihren Ess- und Lebensgewohnheiten befragt. Mit oben genanntem Ergebnis. “Freispruch” also für heiße Getränke sowie gegrillte oder scharfe Speisen. Schlemmen auch am Abend, wann immer uns ein kleiner Hunger überfällt. Dies mag dick, jedoch nicht krank machen.
Wobei auch Fragen offen bleiben. Vor allem die, weshalb schnelles Essen offensichtlich sogar ein verringertes Risiko für Speiseröhrenkrebs mit sich bringt? Ein Ergebnis, das in dieser Form auch die Initiatoren der Studie überrascht hat!
Der Darm, wichtigster und längster Teil unseres Verdauungstraktes, ist bei einem erwachsenen Menschen rund 8 Meter (!) lang. Eine schlauchartige Konstruktion, die sich vom Magenausgang bis zum After erstreckt. “Vorgeschaltet” sind Mundhöhle, Speiseröhre und Magen. Weitverbreitet sind heute Nahrungsmittelintoleranzen, der so genannte Reizdarm, aber auch Geschwüre und Wucherungen, die gut- oder auch bösartig sein können. Dabei zählt Darmkrebs, auch und gerade eine Folge unserer Ernährung, zu den häufigsten Krebserkrankungen der westlichen Welt. Neben unseren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sieht die Informations-Seite www.darmkrebs.de zudem genetische Faktoren, die die Entstehung von Darmkrebs begünstigen bzw. dazu beitragen: “Eine familiäre Vorbelastung bedeutet ein erhöhtes Risiko für diese heimtückische Erkrankung!”
Alt-bekannte diagnostische Möglichkeiten sind die Untersuchung des Stuhlgangs auf okkultes (verborgenes) Blut. Zudem kann jeder Arzt den Darm und seine Windungen abtasten und auch abhören. Weitere Möglichkeiten bieten Ultraschalluntersuchungen und vor allem die Darmspiegelung (Koloskopie), die vor allem den Dickdarm und die letzten Abschnitte des Dünndarms zum “Ziel” hat. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bei der Bestrahlung irregulär geformter Tumore gibt es bisher immer wieder Komplikationen: Zu viel gesundes Gewebe wird entfernt bzw. das kranke Gewebe nicht genau eingegrenzt. So entwickelten die Strahlentherapeuten ein neues Verfahren. Es nennt sich intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) und bringt die Fachleute ihrem Ziel näher, das umliegende Normalgewebe bei einer Bestrahlung zu schonen. Das Verfahren ermöglicht es, das Bestrahlungsfeld genauer einzugrenzen und die Strahlenintensität in diesem Bereich zu verändern. Jedoch ist die Bestrahlungszeit von 15 Minuten bei dieser Therapie von großem Nachteil. Viele Patienten schaffen es nicht so lange bewegungslos auszuharren und riskieren somit hohen Präzisionsverlust. Deshalb wurde in Ulm jetzt ein Verfahren entwickelt, dass nicht so lang braucht. Es nennt sich RapidArc-Technologie. Hierbei wird die IMRT kombiniert mit einem rotierenden Strahlerkopf eingesetzt. Mit einer festen Geschwindigkeit dreht sich der Strahlerkopf um den Patienten und verkürzt die Bestrahlungszeit auf zwei bis vier Minuten.
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Tumormarker sind körpereigene Stoffe, die auf eine geschwulstartige Erkrankung hindeuten. Nachweisbar sind diese, meist Zucker-Eiweiß-Moleküle, im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten. Sie zeigen die Anwesenheit oder den Verlauf einer Tumorerkrankung an. Die Tumormarker sind Stoffwechselprodukte, die als Reaktion auf die Krebszellen gebildet werden oder sind selbst Bestandteile von Tumoren. Die Substanzen treten häufig in flüssiger Form auf und werden bezeichnet als humorale Tumormarker. In anderen Fällen befindet sich die Stoffe auf oder in Zellen und heißen deshalb zelluläre Tumormarker.
Über einen langen Zeitraum hofften Forscher mit einem einfachen Bluttest einen „Krebstest“ durchführen zu können. Jedoch wird der Stellenwert der Tumormarker heutzutage nicht mehr so hoch eingeschätzt. Das liegt daran, dass die meisten Marker auch bei Entzündungen im Blut auftreten und nicht spezifisch genug für eine bestimmte Erkrankung zugeordnet werden können.
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Der Helicobacter, der sogenannte Magenkeim, ist durch seine Spiralform sehr widerstandsfähig. Gerade gegen Antibiotika ist er resistent. US-Forscher hoffen die charakteristische Krümmung des Keims auflösen zu können und ihm dadurch ein Ende setzen zu können.
Zur Zeit gehen Wissenschaftler davon aus, dass etwa 70 Prozent der derzeitigen Magenkrebsfälle auf das Bakterium Helicobacter pylori zurückzuführen sind. Es verursacht die gefährlichen chronischen Entzündungen der Magenschleimhaut. Diesen Beitrag weiterlesen »
Das Pankreaskarzinom wird im engeren Sinne als duktales Adenokarzinom bezeichnet. Dieser Tumor in der Bauchspeicheldrüse ist die häufigste Ursache für ein Krebsleiden dieser Drüse und gehört zur Kategorie der Neoplasien, d.h. bösartigen Zellneubildungen. Häufig findet man das duktale Adenokarzinom im Kopf, also im vorderen Abschnitt der Bauchspeicheldrüse.
Bei Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt es einige Untersuchungsmethoden. Die Entnahme einer Gewebeprobe, Ultraschalluntersuchungen, Magnetresonanztomografie (MRT) und Computertomografie (CT) gehören dazu. Eine genaue Betrachtung des Blutspiegels kann Tumormarker in Form von Eiweißen nachweisen.
Die Heilungschancen stehen bei dieser Tumorart jedoch schlecht. Lediglich 10 bis 15 Prozent der Geschwüre können durch meist späten Diagnosezeitpunkt noch operativ entfernt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Weltweit gesehen ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebsart. Dickdarmkarzinome gehen von der Dickdarmschleimhaut hervor und bilden bösartige, unkontrolliert wachsende Geschwülste. Im Gegensatz zu anderen Tumoren wächst der Darmkrebs relativ langsam. Durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen können somit die Heilungschancen verbessert werden.
Der Hauptteil der Dickdarmkarzinome, etwa 90 Prozent, sind Adenokarzinome. Diese gehen aus den Drüsen der Dickdarmschleimhaut hervor. In fünf bis zehn Prozent der Fälle entstehen muzinöse (schleimbildende) Adenokarzinome. Diesen Beitrag weiterlesen »

