Archiv für die Kategorie „Aktuelles“
Wo Zellen wachsen und sich teilen, da könn(t)en sie auch entarten. Und so gibt es kaum eine Stelle im menschlichen Organismus, die von Tumorerkrankungen verschont bleibt. Das “Krebsarten A-Z” der Deutsche Krebsgesellschaft in Berlin kann uns da schon mal wie eine Schreckensliste vorkommen: Diesen Beitrag weiterlesen »
PIP: Drei Buchstaben, die – und das just vor den Festtagen -, plötzlich in aller Munde waren. PIP, das steht für Poly Implant Prothese, einen französischen Hersteller, der angeblich, und das über Jahre (!), nicht zugelassenes Silikon für die Produktion von Brustimplantaten verwendet hat. Ein Schwindel, der am fertigen Produkt kaum zu erkennen ist, so dass zahlreiche Mediziner das fehlerhafte Implantat gutgläubig “verbaut” haben. Und das im großen Stil. Denn laut aktuellen Medienberichten könnten Zehntausende Frauen betroffen sein. Mit fatalen Folgen, da das Produkt womöglich krebserregend ist. Im Raum stehen daher Nachoperationen, von denen allein in Frankreich 30.000 Patientinnen betroffen sein könnten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Angst sei ein schlechter Ratgeber, sagen wir. Doch es gibt viele Menschen, die unter Angstzuständen leiden: Manche quälen sich mit Verlustängsten, die ständig darum kreisen, den Partner oder einen anderen geliebten Menschen zu verlieren. Andere fürchten sich vor Krankheit, sorgen sich um die Zukunft unseres Planeten oder ihren Arbeitsplatz, wobei auch die Altersarmut häufig thematisiert wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Zahl der wegen Dioxinverdacht in Futtermitteln vorsorglich geschlossenen Betriebe erhöht sich weiter. Basierend auf den Meldungen der einzelnen Bundesländer, geht das Bundesverbraucherministerium von gegenwärtig knapp 5.000 (!) geschlossenen Betrieben aus. Diese Zahl ergibt sich aus der Auswertung der Listen von Futterlieferanten, die mit belastetem Futterfett vermengtes Mischfutter geliefert haben. Betroffen sind nach Mitteilung der Länder alle Betriebsarten, überwiegend Schweinemastbetriebe. Diesen Beitrag weiterlesen »
Laut der Bundesanstalt Statistik erkranken in Österreich jährlich etwa 36.000 Menschen an Krebs, wobei Männer etwas häufiger als Frauen betroffen sind: “Für beide Geschlechter stellen bösartige Tumorerkrankungen jedoch, nach den Herz-Kreislauferkrankungen, die zweithäufigste Todesursache dar!” Weswegen natürlich auch in der Alpenrepublik intensiv an Früherkennung und Therapiemöglichkeiten geforscht wird. Ein Ansatz hierzu könnte ein Forschungsprojekt unter Leitung der Fachhochschule Sankt Pölten sein, das es sich zum Ziel gesetzt hat, im Blut zirkulierende Tumorzellen zukünftig selbst in kleinsten Mengen nachweisen und anreichern zu können. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn es nach einer Umfrage der DAK geht, dann haben in Deutschland die meisten Menschen Angst, an Krebs zu erkranken. Das ist ein eigentlich erstaunliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die meisten Menschen in diesem Land an einer Herz- oder Kreislauferkrankung sterben. Bestimmte Krebsarten stehen als Todesursache erst an zweiter Stelle. Kaum jemand hat allerdings Angst davor, an einem Herzinfarkt zu sterben.
73 % der Befragten gab an, Angst vor einem Tumor zu haben, dabei waren Frauen deutlich ängstlicher als Männer. Diesen Beitrag weiterlesen »
Laut Auskunft des statistischen Bundesamtes starben 2009 in Deutschland insgesamt 854.544 Menschen. Damit stieg die Zahl der Todesfälle gegenüber 2008 um 1,2 Prozent. Die häufigste Todesursache war dabei – wie in den Vorjahren auch -, eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems. Diesen Beitrag weiterlesen »
Manche mögen`s heiß! Oder scharf, während wieder andere ihr Essen in Rekordzeit verputzt haben. Dass dieses „Schlingen“ allenfalls gierig wirkt, jedoch nicht wirklich krank macht, belegt nun eine australische Studie und dürfte damit all` diejenigen beruhigen, denen man lange Zeit systematisch Angst machte. Denn zeitweise wurde ein enger Zusammenhang zwischen Speiseröhrenkrebs, einer an sich seltenen Tumorform (die vor allem Männer über 55 Jahren betrifft) und den Essgewohnheiten propagiert.
So galten schnelles Essen, aber auch eine Vorliebe für heiße Getränke (infolge der häufigen Verbrennungen im Mund- und Rachenraum) sowie scharf gewürzte Speisen als Risikofaktoren. Zeitweise galt gar ein zu spätes Essen am Abend als gefährlich. Ein Vorurteil, mit dem die Experten – auch wenn nach wie vor Fragen offen sind -, nun gründlich aufräumen.
Die Fachzeitschrift „Cancer Causes and Control“ jedenfalls sieht keinen Zusammenhang zwischen Essgewohnheiten und Erkrankungen. Ganz im Gegenteil: Bei schnellen Essern ergab sich nach Auswertung der aktuellen Erhebung sogar ein verringertes Risiko für Plattenepithelkarzinome der Speiseröhre!
Probanden der Untersuchung waren mehr als 800 Patienten mit Entartungen der Speiseröhre oder Geschwulsten am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen. Dazu kamen rund 1.500 nicht an Krebs erkrankte Kontrollpersonen. Sie alle wurden penibel zu ihren Ess- und Lebensgewohnheiten befragt. Mit oben genanntem Ergebnis. “Freispruch” also für heiße Getränke sowie gegrillte oder scharfe Speisen. Schlemmen auch am Abend, wann immer uns ein kleiner Hunger überfällt. Dies mag dick, jedoch nicht krank machen.
Wobei auch Fragen offen bleiben. Vor allem die, weshalb schnelles Essen offensichtlich sogar ein verringertes Risiko für Speiseröhrenkrebs mit sich bringt? Ein Ergebnis, das in dieser Form auch die Initiatoren der Studie überrascht hat!
Normalerweise sind Viren alles andere als angenehm und keine große Hilfe. Im Fall der sogenannten Paroviren sieht dies etwas anders aus, denn diese Viren können sehr hilfreich sein den Krebs zu bekämpfen. Davon sind Forscher an der Heidelberger Universität nach sehr erfolgreichen Versuchen an Ratten überzeugt.
Die Heidelberger Wissenschaftler haben Ratten mit einem Gehirntumor die für den Menschen eigentlich ungefährlichen Paroviren direkt in die Tumore gespritzt, ohne dass dabei gesundes Gewebe zerstört wurde. Die Tumore schrumpften und verschwanden schließlich ganz. Diesen Beitrag weiterlesen »