Archiv für die Kategorie „Allgemeines“
Der Darm, wichtigster und längster Teil unseres Verdauungstraktes, ist bei einem erwachsenen Menschen rund 8 Meter (!) lang. Eine schlauchartige Konstruktion, die sich vom Magenausgang bis zum After erstreckt. “Vorgeschaltet” sind Mundhöhle, Speiseröhre und Magen. Weitverbreitet sind heute Nahrungsmittelintoleranzen, der so genannte Reizdarm, aber auch Geschwüre und Wucherungen, die gut- oder auch bösartig sein können. Dabei zählt Darmkrebs, auch und gerade eine Folge unserer Ernährung, zu den häufigsten Krebserkrankungen der westlichen Welt. Neben unseren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sieht die Informations-Seite www.darmkrebs.de zudem genetische Faktoren, die die Entstehung von Darmkrebs begünstigen bzw. dazu beitragen: “Eine familiäre Vorbelastung bedeutet ein erhöhtes Risiko für diese heimtückische Erkrankung!”
Alt-bekannte diagnostische Möglichkeiten sind die Untersuchung des Stuhlgangs auf okkultes (verborgenes) Blut. Zudem kann jeder Arzt den Darm und seine Windungen abtasten und auch abhören. Weitere Möglichkeiten bieten Ultraschalluntersuchungen und vor allem die Darmspiegelung (Koloskopie), die vor allem den Dickdarm und die letzten Abschnitte des Dünndarms zum “Ziel” hat. Diesen Beitrag weiterlesen »
Tumormarker sind körpereigene Stoffe, die auf eine geschwulstartige Erkrankung hindeuten. Nachweisbar sind diese, meist Zucker-Eiweiß-Moleküle, im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten. Sie zeigen die Anwesenheit oder den Verlauf einer Tumorerkrankung an. Die Tumormarker sind Stoffwechselprodukte, die als Reaktion auf die Krebszellen gebildet werden oder sind selbst Bestandteile von Tumoren. Die Substanzen treten häufig in flüssiger Form auf und werden bezeichnet als humorale Tumormarker. In anderen Fällen befindet sich die Stoffe auf oder in Zellen und heißen deshalb zelluläre Tumormarker.
Über einen langen Zeitraum hofften Forscher mit einem einfachen Bluttest einen „Krebstest“ durchführen zu können. Jedoch wird der Stellenwert der Tumormarker heutzutage nicht mehr so hoch eingeschätzt. Das liegt daran, dass die meisten Marker auch bei Entzündungen im Blut auftreten und nicht spezifisch genug für eine bestimmte Erkrankung zugeordnet werden können.
Lesen Sie mehr dazu hier.
Der Helicobacter, der sogenannte Magenkeim, ist durch seine Spiralform sehr widerstandsfähig. Gerade gegen Antibiotika ist er resistent. US-Forscher hoffen die charakteristische Krümmung des Keims auflösen zu können und ihm dadurch ein Ende setzen zu können.
Zur Zeit gehen Wissenschaftler davon aus, dass etwa 70 Prozent der derzeitigen Magenkrebsfälle auf das Bakterium Helicobacter pylori zurückzuführen sind. Es verursacht die gefährlichen chronischen Entzündungen der Magenschleimhaut. Diesen Beitrag weiterlesen »
Das Pankreaskarzinom wird im engeren Sinne als duktales Adenokarzinom bezeichnet. Dieser Tumor in der Bauchspeicheldrüse ist die häufigste Ursache für ein Krebsleiden dieser Drüse und gehört zur Kategorie der Neoplasien, d.h. bösartigen Zellneubildungen. Häufig findet man das duktale Adenokarzinom im Kopf, also im vorderen Abschnitt der Bauchspeicheldrüse.
Bei Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt es einige Untersuchungsmethoden. Die Entnahme einer Gewebeprobe, Ultraschalluntersuchungen, Magnetresonanztomografie (MRT) und Computertomografie (CT) gehören dazu. Eine genaue Betrachtung des Blutspiegels kann Tumormarker in Form von Eiweißen nachweisen.
Die Heilungschancen stehen bei dieser Tumorart jedoch schlecht. Lediglich 10 bis 15 Prozent der Geschwüre können durch meist späten Diagnosezeitpunkt noch operativ entfernt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Weltweit gesehen ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebsart. Dickdarmkarzinome gehen von der Dickdarmschleimhaut hervor und bilden bösartige, unkontrolliert wachsende Geschwülste. Im Gegensatz zu anderen Tumoren wächst der Darmkrebs relativ langsam. Durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen können somit die Heilungschancen verbessert werden.
Der Hauptteil der Dickdarmkarzinome, etwa 90 Prozent, sind Adenokarzinome. Diese gehen aus den Drüsen der Dickdarmschleimhaut hervor. In fünf bis zehn Prozent der Fälle entstehen muzinöse (schleimbildende) Adenokarzinome. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Tumorzellen eines neuroendokrinen Tumors haben die Eigenschaft einerseits eine Ähnlichkeit mit Nervenzellen (Neuronen) zu besitzen und andererseits bestehen sie ebenso aus hormonproduzierenden (endokrinen) Zellen.
Einige neuroendokrine Tumore sind in der Lage Neurotransmitter oder Hormone zu bilden. Deren Wirkung ist dann kennzeichnend für das Krankheitsbild. Die Tumore, welche Hormone ausschütten nennt man auch funktionelle neuroendokrine Tumore. Andere ohne Hormonproduktion gehören zu der Gruppe der nicht-funktionellen Tumore. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist die größte Speicheldrüse des menschlichen Körpers. Sie ist 15 Zentimeter lang und die wichtigste Verdauungsdrüse. Der Bauchspeichel enthält lebenswichtige Enzyme zur Verdauung. Sie verwerten Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate. Die Pankreas befindet sich hinter dem Magen, zwischen Milz und Zwölffingerdarm. Gemeinsam mit dem Gallengang mündet der Gang der Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm.
Weiterhin lebenswichtig ist die Produktion der Hormone Glukagon und Insulin, welche den Zuckerhaushalt im Körper regeln. Bei einer Störung dieser Funktion erkrankt man an Diabetes, was auch neben zu hohem Alkoholkonsum, Rauchen und Gallensteinen zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung führen kann. Diesen Beitrag weiterlesen »
Knochenmetastasen werden auch Skelettmetastasen genannt. Die Absiedlungen gelangen von anderen bösartigen Tumoren in den Knochen. Die häufigste Art von Knochentumoren sind Metastasen. Der ursprüngliche Tumor streut meist von der Brust (Frauen), Prostata (Männer), Niere, Schilddrüse oder Lunge aus. Die angewandten Therapien (Bestrahlung, Operation oder Medikamente) führen meist nicht zur Heilung, Verbessern jedoch die Lebensqualität.
Spezifische Symptome für Knochenmetastasen sind lokale Schmerzen über einen längeren Zeitraum, Schwäche und Kraftlosigkeit. Bei manchen Betroffenen lässt sich die Verdickung des Knochens sogar ertasten oder sehen. Es kann zu Einschränkungen der Funktionalität kommen und zu scheinbar grundlosen Knochenbrüchen (ohne Unfall oder Einwirkung von Gewalt). Diesen Beitrag weiterlesen »
Leider ähneln bei Bauchspeicheldrüsenkrebs Symptome oftmals denen anderer Krankheiten. In vielen Fällen bemerkt der Betroffene die Veränderung erst, wenn der Tumor schon auf andere Organe übergreift oder der Abfluss und die Produktion von Verdauungsenzymen behindert wird. Eine Gelbsucht ist beispielsweise ein typisches Anzeichen, wenn das Geschwür die Galle durch Blockade des Gallengangs nicht mehr abfließen lässt. Weiterhin leidet der Betroffene an Erbrechen und Übelkeit. Verdauungsstörungen, Verlust des Appetits und des Gewichts sind weitere Symptome. Bauchspeicheldrüsenkrebs Symptome wie starke Schmerzen im Oberbauch werden durch die Größe des Tumors und die Ausbreitung auf Nachbarorgane wie Leber, Lunge oder Lymphknoten hervorgerufen. Rückenschmerzen werden durch die Nähe der Bauchspeicheldrüse zur Wirbelsäule ausgelöst.
Eine Art von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist das endokrine Pankreaskarzinom. Hier besteht der Tumor aus hormonbildendem Gewebe und ruft dadurch Hormonstörungen hervor.
Lesen Sie mehr dazu hier.
Wenn bei Frauen nach entsprechender Behandlung von Brustkrebs wiederholt ein Tumor auftritt spricht man von einem Lokalrezidiv. Diese Brustkrebs-Rezidive können direkt in der Brust oder an der Brustwand auftreten. Die Gefahr dafür besteht noch innerhalb der nächsten 10 bis 20 Jahre nach einer Behandlung. Bei einem Rückfall innerhalb der ersten zwei Jahre stehen die Heilungschancen schlecht. Das Risiko eines Zweitrezidivs oder der Metastasenbildung ist hier sehr viel höher.
Ursachen für die Bildung eines Rezidivs sind etwa die Anzahl der betroffenen Lymphknoten und die Bösartigkeit der Krebserkrankung. Diesen Beitrag weiterlesen »


