Der Darm, wichtigster und längster Teil unseres Verdauungstraktes, ist bei einem erwachsenen Menschen rund 8 Meter (!) lang. Eine schlauchartige Konstruktion, die sich vom Magenausgang bis zum After erstreckt. “Vorgeschaltet” sind Mundhöhle, Speiseröhre und Magen. Weitverbreitet sind heute Nahrungsmittelintoleranzen, der so genannte Reizdarm, aber auch Geschwüre und Wucherungen, die gut- oder auch bösartig sein können. Dabei zählt Darmkrebs, auch und gerade eine Folge unserer Ernährung, zu den häufigsten Krebserkrankungen der westlichen Welt. Neben unseren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sieht die Informations-Seite www.darmkrebs.de zudem genetische Faktoren, die die Entstehung von Darmkrebs begünstigen bzw. dazu beitragen: “Eine familiäre Vorbelastung bedeutet ein erhöhtes Risiko für diese heimtückische Erkrankung!”

Alt-bekannte diagnostische Möglichkeiten sind die Untersuchung des Stuhlgangs auf okkultes (verborgenes) Blut. Zudem kann jeder Arzt den Darm und seine Windungen abtasten und auch abhören. Weitere Möglichkeiten bieten Ultraschalluntersuchungen und vor allem die Darmspiegelung (Koloskopie), die vor allem den Dickdarm und die letzten Abschnitte des Dünndarms zum “Ziel” hat. Empfohlen wird eine vorsorgliche Koloskopie ab dem 55 Lebensjahr, gegebenenfalls natürlich auch früher, wenn deutlich sichtbares Blut mit dem Stuhl abgeht oder aber der Test auf okkultes Blut positiv war.

Denn wie bei den meisten Krebsarten, bedeutet die Früherkennung auch im Darmbereich das A und O und bietet gute Chancen auf eine Genesung. Kassen und Ärzte apellieren daher immer wieder an die Eigenverantwortung der Patienten. Vorsorge ist nicht allein Sache der Ärzte und staatlichen Organe (die ggf. natürlich mahnen und anschreiben), sondern auch und gerade des Versicherten selbst, der aktiv werden muss!

Wobei Prophylaxe nicht erst mit den Untersuchungsmöglichkeiten anfängt. Wie bereits oben erwähnt, ist Darmkrebs häufig eine Folge schlechter Gewohnheiten und falscher Ernährung. Wie www.doccheck.com berichtet, haben Forscher nun entdeckt, dass ein Inhaltsstoff der Weizenkleie vor der tödlichen Krankheit schützen kann. Sie plädieren daher dafür, dass Aleuron zukünftig Lebensmitteln zugesetzt wird. Denn Ernährungswissenschaftler der Universität Jena haben herausgefunden, dass Aleuron Stoffe birgt, die vor Darmkrebs schützen könnten. Offensichtlich hemmt, so die Forscher, fermentiertes Aleuron das Wachstum von Darmkrebszellen.

Auch Vitaminen, besonders Vitamin C und Vitamin D, wird eine schützende Wirkung nachgesagt. Umgekehrt gelten ein hoher Alkoholkonsum, aber auch ein hoher Fleischkonsum als Risikofaktor, um an Dickdarmkrebs zu erkranken. Bei letzterem spielt wohl die Wirkung des Fettes, aber auch der hohe Proteingehalt eine Rolle. Vegetarier wiederum scheinen ein verringertes Risiko zu tragen.

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