Archiv für November 2009
Soja ist gut für die Gesundheit – das ist schon seit längerem bekannt. Denn die Pflanze als auch die Bohne sind zum Beispiel sehr gute Eiweißlieferanten. Jetzt sind US Wissenschaftler des Children’s Hospital Centers and Research in Oakland/Kalifornien mehr durch Zufall auf eine kleine Sensation gestoßen.
Die Forscher hatten Versuche mit Taufliegen gemacht und dabei festgestellt, dass sich im Körper der Fliegen eine Substanz befindet, die Krebszellen dazu bringt, sich selbst zu vernichten. Diese Substanz kommt aber auch in einer sehr hohen Konzentration in der Sojapflanze vor. Diesen Beitrag weiterlesen »
Leberkrebs gehört zu den aggressivsten Krebsarten, der zudem sehr schlecht behandelt werden kann. Forscher der Technischen Universität München und Ärzte am Münchner Klinikum Rechts der Isar wollen jetzt mit klinischen Studien und Tests beginnen, die vielleicht eine neue Hoffnung für Patienten mit Leberkrebs sein kann. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Speiseröhrenkrebs gehört zu den Krebsarten die oft viel zu spät bemerkt werden und deshalb hat dieser Krebs meist eine sehr schlechte Prognose. Dabei kommt die Form des Krebses in den letzten Jahren immer häufiger vor. Jetzt haben Forscher in Irland eine interessante Entdeckung gemacht.
Wissenschaftlern des Cork Cancer Research Centre hatten im Labor gezüchtete Krebszellen des Speiseröhrenkrebses mit Gelbwurz oder auch Kurkuma versetzt und mussten feststellen, dass das Gewürz die Zellen innerhalb von nur einem Tag vernichtet hat. Verantwortlich ist dafür der Farbstoff Curcumin, der unter anderem auch dem Currypulver seine schöne gelbe Farbe verleiht. Die Ärzte nehmen an, dass der Farbstoff die Krebszellen daran hindert zu streuen, denn er stoppt offensichtlich die Ausscheidung der einzelnen Zellen. Jetzt muss nur herausgefunden werden, ob sich der gelbe Farbstoff auch als Medikament eignet. Selbst wenn die Forschung erfolgreich sein sollte, ist es immer noch ein sehr langer Weg bis ein entsprechendes Medikament auf den Markt kommt.
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Die Universitätsklinik in Heidelberg wird im Kampf gegen den Krebs jetzt eine neue Methode einsetzen können. Mit einer Ionentherapie haben die Ärzte in Heidelberg eine in Europa einzigartige Möglichkeit, Tumorpatienten effektiv zu helfen.
Das 119 Millionen Euro teure Gerät kann den Patienten helfen, für die es kaum oder gar keine Therapiemöglichkeiten mehr gibt. Die Krebspatienten werden mit Protonen und Schwerionen bestrahlt. Eine speziell nur für das Gerät entwickelte Software setzt alle Informationen und Daten aus einer Computer Tomographie sofort um und kann so auch kleinste Tumore auf den Punkt millimetergenau bestrahlen. Kommt es zu einer Abweichung, dann reagiert das Gerät innerhalb von einer halben Millisekunde und schaltet sich ab. Während einer Behandlung werden die Lage und Intensität der Strahls 10.000 Mal in der Sekunde überprüft.
In den beiden Behandlungsräumen in Heidelberg, in denen das 20 m hohe Ionentherapiegerät steht, können im Jahr zunächst nur 1300 Patienten mit Hirntumoren behandelt werden. Später soll das Spektrum auch für Augen- und Darmtumore erweitert werden.
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