Archiv für März 2010

Nicht immer ist das Rauchen schuld daran, wenn es zu Lungenkrebs kommt. Radon ist die zweihäufigste Ursache wenn es um Lungenkrebs geht. Zu dieser Feststellung sind Umweltmediziner der Universität Erlangen gekommen. Sie untersuchten Gebäude in ganz Deutschland und haben in 36 % aller untersuchten Häuser gefährlich hohe Radon Werte gefunden.

Bei der Konzentration von Radon in Gebäuden kommt es auch immer auf den jeweiligen Untergrund und die Bodenbeschaffenheit an. So waren besonders hohe Radon Konzentrationen rund um München, im Voralpenraum, in Baden Württemberg und auch im südlichen Schwarzwald gemessen worden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Technik kommt aus Japan und in Deutschland operieren immer mehr Ärzte damit: Das Endoskop. Jetzt gibt es eine neue Variante der endoskopischen Eingriffe, die besonders bei Magen- und Speiseröhrenkrebs, aber auch bei Tumoren im Enddarm zum Einsatz kommen kann. Diese neue wieder in Japan entwickelte Technik ist allerdings nur auf Schleimhauttumore beschränkt und sie ist nicht ganz ungefährlich.

Das Endoskop ist bei diesen Eingriffen nicht dicker als ein kleiner Finger. Der Chirurg markiert vor dem Eingriff den Tumor und spritzt im Anschluss eine Flüssigkeit, die den Tumor vom Gewebe abhebt. Dann kann der Tumor in einem Stück entfernt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die meisten Menschen wissen dass man vom Rauchen Lungenkrebs bekommen kann und dass zu viel Sonne einen aggressiven Hautkrebs auslösen kann, aber die wenigsten Menschen wissen dass zwischen Krebs und Übergewicht ein Zusammenhang besteht.

Eine Studie der renommierten Mayo-Klinik in den USA hat das jetzt wieder bestätigt. Besonders wenn es um Darmkrebs geht, dann spielt das Übergewicht eine sehr große Rolle. Diesen Beitrag weiterlesen »

Im Alter bilden sich die Muskeln von selbst zurück. Das ist ein natürlicher Prozess bei allen Menschen. In der heutigen Zeit gibt es allerdings sogenannte Anti-Aging Mittel, die diesen Prozess verzögern können und mit deren Hilfe sich wieder neue Muskelmasse bilden kann. Besonders Männer nehmen häufig diese Präparate, um auch im Alter noch eine gute Figur zu haben. Forscher der Universität von San Diego in Kalifornien haben jetzt in einer breit angelegten Studie nachgewiesen, dass diese besonderen Anti-Aging Mittel aber nicht nur die Muskeln wachsen lassen, sondern auch das Risiko deutlich steigern an Krebs zu erkranken.

Im Rahmen der amerikanischen Studie wurden 633 Männer über einen längeren Zeitraum untersucht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Eine neue Studie aus Kanada zum Thema Brustkrebs hat jetzt eine gefährliche Wechselwirkung nachgewiesen. Frauen, die zur Therapie des Brustkrebses das Medikament Tamoxifen einnehmen müssen, sollten nach Möglichkeit nicht auch gleichzeitig das Antidepressiva Paroxetin einnehmen. Laut der kanadischen Studie, die über den Zeitraum von fünf Jahren ging, erhöht sich bei einer gleichzeitigen Einnahme von beiden Medikamenten die Gefahr an Brustkrebs zu sterben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Obwohl die Zahlen der Neuerkrankungen jedes Jahr weiter steigen, gibt es immer mehr Menschen, die den Krebs besiegen können. Wenn jeder Patient eine individuelle Behandlung oder Therapie bekommen würde, dann wäre die Zahl der Menschen, die den Krebs erfolgreich bekämpfen können, noch sehr viel höher. Davon sind sehr viele Ärzte überzeugt. Aber bislang wird in Deutschland immer noch nach dem Prinzip: Alles für alle behandelt. Das heißt, dass fast alle Patienten, die zum Beispiel an Darmkrebs erkrankt sind, eine Therapie aus der Schublade und nach Schema F bekommen. Aber kein Fall ist wie der andere und deshalb ist es nach Ansicht vieler Mediziner sehr wichtig, dass alle Krebspatienten eine auf sie persönlich abgestimmte Therapie bekommen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Menschen bei denen ein Knoten in der Schilddrüse festgestellt wurde, müssen sich nur in den seltensten Fällen ernsthafte Sorgen machen, denn ein Schilddrüsenkarzinom kommt sehr selten vor. Man schätzt dass jeder fünfte in seinem Leben schon einmal einen solchen Knoten hatte. Auf 100.000 Fälle von Knoten in der Schilddrüse handelt es sich bei 6,7 Frauen und bei nur 3,2 Männern tatsächlich um Krebs. Diesen Beitrag weiterlesen »

Forscher der Universität in Bonn haben durch eine langjährige Studie nachgewiesen, dass eine so genannte Magnetresonanztomographie eine bessere und auch sichere Früherkennung bei Brustkrebs darstellt, als eine herkömmliche Mammographie. Diese spezielle Form der Kernspintomographie die auch MRT genannt wird, kann Tumore wesentlich besser und klarer erkennen als das bei der Mammographie der Fall ist.

Zu dieser Studie wurden über 600 Frauen jedes Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren mit unterschiedlichen Früherkennungsmethoden untersucht. Diesen Beitrag weiterlesen »