Archiv für April 2010

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Ein einfacher Urintest kann vielleicht in naher Zukunft eine Darmspiegelung ersetzten, wenn es um Früherkennung von Darmkrebs geht. Amerikanische Wissenschaftler der Universität von North Carolina haben in einer neuen Studie nachgewiesen, dass es im Urin sehr viele Merkmale gibt, die auf eine Darmkrebserkrankung hinweisen können. Nach Meinung der Forscher sind besonders in Urin typische Spuren von Darmkrebs zu finden.

Für die Studie haben die amerikanischen Forscher den Urin von 123 männlichen Probanden untersucht. 60 der Männer waren bereits an Darmkrebs erkrankt und 63 waren gesund. Diesen Beitrag weiterlesen »

Männer deren Brüder oder Väter an Prostatakrebs erkrankt sind oder auch daran gestorben sind, haben ein deutlich höheres Risiko, selbst an dieser Krebsart zu erkranken, gegenüber den Männern in deren Familie es keine Fälle von Prostatakrebs gegeben hat. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Krebsforschungszentrums der Universität in Heidelberg.

Die Heidelberger Forscher haben eine Studie aus Schweden aufgegriffen und ihrerseits neu geforscht. Die schwedischen Kollegen hatten in einer Langzeitstudie versucht nachzuweisen, dass Prostatakrebs durchaus eine genetische Veranlagung zugrunde liegt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Laser soll nach Ansicht von vielen Medizinern die Operationen bei der effektiven Behandlung von Krebs in der Zukunft ablösen. Bei einigen Krebsarten hat die Behandlung mit dem Laserlicht schon sichtbare Erfolge erzielt, so etwa bei Krebs, der die Gallengänge befallen hat. Mithilfe des speziellen Lichts können die Tumore veröden und das mit nur minimalen Nebenwirkungen. Leider bieten zurzeit nur sehr wenige Kliniken in Deutschland diese besondere Behandlung an.

Das Klinikum in Görlitz ist eines der Krankenhäuser, was eine Krebsbehandlung mittels Laser anbietet. Dort werden die Krebsarten mit Lasern „beschossen“, die besonders schwer zugänglich sind, also in der Hauptsache Lebertumore und eben auch Tumore der Gallengänge. Diesen Beitrag weiterlesen »

Immer mehr Menschen erkranken an bösartigen Tumoren im Mund oder Rachen und schuld daran ist Oralverkehr. Besonders in den USA und in Großbritannien ist die Zahl der Neuerkrankten fast schon sprunghaft angestiegen. Es sind die humanen Papillomaviren, die die Krebserkrankungen im Mund und Rachen verursachen. Diese sind auch für den Krebs des Gebärmutterhalses zuständig. In Amerika ist die Zahl der positiven Gewebeproben zwischen den Jahren 1999 und 2006 um fast 22 Prozent gestiegen. In Großbritannien stieg die Zahl der Neuerkrankungen zwischen 1989 und 2006 sogar um 51 Prozent an.

Besonders Menschen, die häufig wechselnde Geschlechtspartner haben, riskieren sich mit HPV zu infizieren. Diesen Beitrag weiterlesen »

© flickr.com/ Pulmonary Pathology

Immer mehr Ärzte setzen bei Prostatakrebs auf eine Strahlenbehandlung und nicht mehr unbedingt auf eine Operation. Nach einer jetzt erschienen Studie deutscher Radiologen und auch nach einem Bericht des Strahlentherapiezentrums der Universitäten Gießen und Marburg, ist es bei Prostatakrebs in einem frühen Stadium nicht mehr immer notwendig zu operieren, sondern in diesen Fällen kann auch eine gezielte Strahlentherapie helfen.

Eine Voraussetzung für eine Strahlentherapie bei Prostatakrebs ist allerdings, dass sich der Krebs zum einen noch in einem sehr frühen Stadium befindet und zum anderen muss der Krebs auf die Prostataregion beschränkt sein. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bisher sind viele Frauen davon ausgegangen, dass Brustkrebs durch eine genetische Veranlagung ausgelöst wird. Wenn bereits Frauen in der Familie an Brustkrebs erkrankt sind, dann liegt die Wahrscheinlichkeit selbst an Brustkrebs zu erkranken umso höher. Dieses Risiko besteht zwar immer noch, aber schwedische Wissenschaftler haben in Studien festgestellt, dass auch die Körpergröße in der Kindheit eine wichtige Rolle dabei spielt, ob eine erwachsene Frau Brustkrebs bekommt.

Nicht nur das Körpergewicht ist im Zusammenhang mit einer Brustkrebserkrankung von Interesse, sondern auch die Körpergröße. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der Darmkrebs gehört immer noch zu den gefährlichsten und vor allem zu den tückischsten Krebserkrankungen. Die Tendenz bei den Darmkrebs Neuerkrankungen steigt nach wie vor und das obwohl die Präventivmaßnahmen sehr effektiv sind. Um die steigende Zahl der Neuerkrankungen in den Griff zu bekommen, geht die Stadt New York jetzt einen ungewöhnlichen Weg. 

Die Gesundheitsbehörden von New York versuchten mit einer groß aufgemachten Kampagne die Bürger auf die Wichtigkeit der Darmkrebsvorsorge aufmerksam zu machen. Broschüren wurden in U-Bahnen verteilt und lagen bei Ärzten und in den Krankenhäusern aus. Auch Bürger der Stadt die keine Krankenversicherung hatten, bekamen eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Frauen die unter einem Reizdarmsyndrom leiden, sollten dies nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn der Reizdarm kann der Vorbote für Eierstockkrebs sein. Zu dieser Erkenntnis kam ein Forscherteam um Professor Layer vom Israelischen Krankenhaus in Hamburg. Mehrere Studien haben mittlerweile bewiesen dass Frauen die unter Bauchschmerzen, Blähungen, einem aufgetriebenen Leib oder einem unregelmäßigen Stuhlgang litten, später auch an aggressivem Eierstockkrebs erkrankten.

Für die Studien wurden 122 Frauen mit Eierstockkrebs und 1060 Kontrollpersonen befragt und untersucht. Diesen Beitrag weiterlesen »

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Können so genannte Betablocker tatsächlich das Wachstum von Metastasen bei Brustkrebs verhindern? Nach Meinung von Experten, die sich jetzt zur Europäischen Brustkrebskonferenz in Barcelona trafen, ist das der Fall. Grund für diese Annahme ist eine Studie der privaten Universität von Witten/Herdecke.

Dort wurden Untersuchungen an 466 Frauen mit der Diagnose Brustkrebs vorgenommen. 43 dieser Frauen nahmen Betablocker gegen einen erhöhten Blutdruck ein. Die anderen Frauen nahmen entweder gar keine Mittel oder ein anderes Präparat gegen Bluthochdruck ein.  Diesen Beitrag weiterlesen »