Archiv für Juni 2010
Bei einer Strahlentherapie wird gezielt die DNA von Krebszellen geschädigt. Damit das entartete Gewebe abstirbt werden energiereiche Schüsse auf den Tumor abgefeuert. Die Partikel sind Protonen (Wasserstoffkerne), Ionen (positiv geladene Atomkerne), Elektronen oder Röntgenphotonen. Der Teilchenbeschleuniger lädt sie dann mit extrem hoher Energie auf. Doch die Elementarteilchen unterscheiden sich in Reichweite und Wirkungsweise. Während bei Elektronen kurz unter der Hautoberfläche Schluss ist, können schwere Protonen auch in tiefer liegende Krebsgeschwüre (Karzinome) eindringen.
Die Therapie wird für jeden einzelnen Patienten individuell angepasst. Lage und Ausdehnung des Tumors werden vom mithilfe eines Comutertomografen bestimmt. Die folgenden Daten dienen dann als Grundlage für die Richtung und den Grad der Stärke mit dem die erkrankte Region dann bestrahlt werden muss. Diesen Beitrag weiterlesen »
Eine Neoplasie beschreibt ferner neu gebildetes Körpergewebe, etwa nach einem Defekt wie beispielsweise einer Narbe. Genauer betrachtet bedeutet sie die Zellneubildung bei bösartigen Tumoren, welche unkontrollierbar und überschießend abläuft. Eine sogenannte halb bösartige (semimagile) Neoplasie befällt zwar des umliegende Gewebe, bildet jedoch keine Metastasen. Bei einer multiplen endokrinen Neoplasie (MEN) handelt es sich um Erbkrankheiten, bei denen mehrere Tumore in unterschiedlichen hormonbildenden Organen auftreten. Sie sind familiär bedingt und treten hauptsächlich im Erwachsenenalter auf. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hyperplasie bedeutet „übermäßige Zellteilung“. Das Gewebe oder das Organ vergrößern sich durch eine vermehrte Teilung der Zellen und steigert somit die Anzahl der Zellen. Bei einer Hypertrophie hingegen, nimmt das gesamte Organ durch die Vergrößerung der einzelnen Zellen zu. Die Neoplasie ist der Hyperplasie am ähnlichsten. Zu ihr zählen neben bösartigen Tumoren auch gutartige Zellneubildungen, die keine Metastasen streuen.
Die Ursachen für eine Hyperplasie finden sich in den Bereichen der Patologie und der Physiologie. Bindegewebe, aber auch Funktionsgewebe können betroffen sein. Typische Beispiele sind die Vergrößerung der Prostata und die Bildung von Warzen.
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Das Plattenepithelkarzionom ist der zweithäufigste Hauttumor. Es handelt sich hierbei um einen malignen Tumor, der nur örtlich zerstörend wächst. In den meisten Fällen bildet dieses Geschwulst keine Metastasen. Hauptursache ist die Sonneneinstrahlung. Gerade Menschen mit empfindlicher, heller Haut müssen sich schützen. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter, heller Hautpigmentierung und hoher belastung der Haut durch die Sonne. Ein Plattenepithelkarzinom entsteht hauptsächlich im Gesicht und auf der Kopfhaut. Frauen sind hiervon weniger häufig betroffen als Männer.
Vorzeichen für Plattenepithelkarzinome sind auch sogenannte aktinische Keratosen. Diesen Beitrag weiterlesen »
