Archiv für Dezember 2011

PIP: Drei Buchstaben, die – und das just vor den Festtagen -, plötzlich in aller Munde waren. PIP, das steht für Poly Implant Prothese, einen französischen Hersteller, der angeblich, und das über Jahre (!), nicht zugelassenes Silikon für die Produktion von Brustimplantaten verwendet hat. Ein Schwindel, der am fertigen Produkt kaum zu erkennen ist, so dass zahlreiche Mediziner das fehlerhafte Implantat gutgläubig “verbaut” haben. Und das im großen Stil. Denn laut aktuellen Medienberichten könnten Zehntausende Frauen betroffen sein. Mit fatalen Folgen, da das Produkt womöglich krebserregend ist. Im Raum stehen daher Nachoperationen, von denen allein in Frankreich 30.000 Patientinnen betroffen sein könnten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Es ist eine Liste, die von A wie Analkrebs oder gar Augentumor bis Z wie Zungenkrebs reicht. Ein Register des Schreckens, das mit Leid, Angst und zahllosen Todesfällen verknüpft scheint: „Denn Krebs, das ist doch ein Diagnose, die heute immer häufiger gestellt wird!?“ Das jedenfalls argwöhnen wir als Laien, wenn wir – mal wieder -, im Bekannten- oder gar Verwandtenkreis mit einer solchen Hiobsbotschaft konfrontiert werden. Wobei dieser Eindruck auch von Statistiken und Fachleuten gestützt wird. Das jedoch hängt weniger damit zusammen, dass das Risiko generell gestiegen wäre, sondern ist vielmehr just durch unseren Lebensstandard und den medizinischen Fortschritt bedingt! Diesen Beitrag weiterlesen »

Manche Forscher glauben, dass wir Menschen in wenigen Jahrzehnten deutlich über 100 Jahre alt werden könn(t)en. Und einige hoffen nach wie vor, dass irgendwann das Gen der Unsterblichkeit entdeckt wird. Und in der Tat: Die Lebenserwartung hat, seit dem Mittelalter, geradezu dramatisch zugenommen. Und tut dies, zumal in reichen Industrienationen wie Deutschland, weiter. So betrug laut Statistischem Bundesamt bereits 2005 die Lebenserwartung für neugeborene Jungen 76,6 Jahre und für neugeborene Mädchen sogar 82,1 Jahre! Diesen Beitrag weiterlesen »

Krebs … wer diese Diagnose erhält, der hat Angst, fürchtet um nicht weniger als sein Leben. Das ist ganz natürlich und auch verständlich, wobei Angst in der Regel eben kein guter Ratgeber ist. Das gilt für Krankheiten ebenso wie für`s ganz normale Leben. So gibt es – man mag es kaum glauben (!) -, jene, die aus Angst vor einer Erektionsstörung ihre dringend notwendige Prostata-OP hinauszögern. Und, statt sich ihrem Arzt anzuvertrauen und mit diesem (über ihre Sorgen und auch über die längst verfeinerten Operationsmethoden) zu reden, mit den sprichwörtlichen Scheuklappen vor den Augen vor ihrer Krankheit davon laufen wollen! Diesen Beitrag weiterlesen »