Archiv für die Kategorie „Forschung“
Manche Forscher glauben, dass wir Menschen in wenigen Jahrzehnten deutlich über 100 Jahre alt werden könn(t)en. Und einige hoffen nach wie vor, dass irgendwann das Gen der Unsterblichkeit entdeckt wird. Und in der Tat: Die Lebenserwartung hat, seit dem Mittelalter, geradezu dramatisch zugenommen. Und tut dies, zumal in reichen Industrienationen wie Deutschland, weiter. So betrug laut Statistischem Bundesamt bereits 2005 die Lebenserwartung für neugeborene Jungen 76,6 Jahre und für neugeborene Mädchen sogar 82,1 Jahre! Diesen Beitrag weiterlesen »
Viagra? Ist das nicht … klar, die kleine blaue Wunderpille. Doch die kann offensichtlich weit mehr, als einer schlaffen Männlichkeit auf die Sprünge helfen. So ist das Mittel immer wieder aufgrund weiterer Wirkungen und Möglichkeiten, unter anderem auch wegen seiner abwehrstärkenden Wirkung bei Krebserkrankungen, in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gelangt. Das haben nun auch Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum noch einmal bestätigt: “Bei melanomkranken Mäusen konnte der Wirkstoff Sildenafil – besser unter dem Handelsnamen Viagra® bekannt -, die Hemmung der spezifischen Immunabwehr aufheben!” Tatsächlich überlebten erkrankte Mäuse, die mit dem Medikament behandelt wurden, mehr als doppelt so lange wie ihre unbehandelten Artgenossen! Diesen Beitrag weiterlesen »
Unsere Haut ist das größte und auch schwerste Organ des menschlichen Körpers. Sie schützt unseren Körper vor Eindringlingen und Krankheitserregern, kann aber auch selbst Ausgangspunkt schwerer Erkrankungen sein. Vor allem das Melanom, die häufigste bösartige Krebsart, ist sehr gefürchtet: “Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr bis zu 100.000 Menschen an den unterschiedlichsten Hautkrebsformen, und viele sterben in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung”, erklärt das Uniklinikum Köln das Problem. Diesen Beitrag weiterlesen »
Gerade bei Wucherungen im Kopfbereich ist es natürlich – das leuchtet auch dem medizinischen Laien ein -, von großer Bedeutung, wo genau im Gehirn der Tumor plaziert ist. In diesem Zusammenhang sorgt nun eine Nachwuchswissenschaftlerin des Universitätsklinikums Heidelberg für Aufsehen. Denn: Dr. Leonie Jestaedt, Assistenzärztin der Abteilung für Neuroradiologie,
konnte die Überlegenheit eines neuen Kontrastmittels zeigen: “Das neue Kontrastmittel Gadofluorine M markiert die Ausdehnung von Hirntumoren präziser als die in der klinischen Praxis eingesetzten Produkte”, erklärt die Jung-Forscherin. Zudem übertrifft es konventionelle Kontrastmittel noch in einem weiteren Punkt: Es färbt auch frühe Tumorstadien vollständig an. Diesen Beitrag weiterlesen »
Für viele (vor allem jüngere Männer) ist es ein Schock, wenn plötzlich eine Hypertonie diagnostiziert wird und infolgedessen – quasi aus heiterem Himmel (denn der hohe Blutdruck tat ja nicht weh) -, die womöglich lebenslange Einnahme drucksenkender Medikamente im Raum steht. Zumal auch ein Blick in den Beipackzettel nicht gerade wohlgemut stimmt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Patienten haben keinen Appetit, verlieren an Muskelmasse und Gewicht. Ein Phänomen, mit dem sich Ärzte auf Palliativ-Stationen (Palliativmedizin meint die (lindernde) Behandlung unheilbar Schwerstkranker) tagtäglich herum schlagen. Eine Auszehrung und ein allgemeiner Verfall, der die Sterblichkeit der Krebspatienten beschleunigt und bei rund 20 Prozent der Patienten sogar die direkte Todesursache darstellt. Das heißt: Die Patienten versterben, obwohl der Tumor an sich – wenngleich inoperabel -, noch gar nicht unmittelbar zum Tode geführt hätte. Eine Erkenntnis, die Forscher und Mediziner beflügelt. Ein Teufelskreis, der unbedingt durchbrochen werden muss … Diesen Beitrag weiterlesen »
Bei der Bestrahlung irregulär geformter Tumore gibt es bisher immer wieder Komplikationen: Zu viel gesundes Gewebe wird entfernt bzw. das kranke Gewebe nicht genau eingegrenzt. So entwickelten die Strahlentherapeuten ein neues Verfahren. Es nennt sich intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) und bringt die Fachleute ihrem Ziel näher, das umliegende Normalgewebe bei einer Bestrahlung zu schonen. Das Verfahren ermöglicht es, das Bestrahlungsfeld genauer einzugrenzen und die Strahlenintensität in diesem Bereich zu verändern. Jedoch ist die Bestrahlungszeit von 15 Minuten bei dieser Therapie von großem Nachteil. Viele Patienten schaffen es nicht so lange bewegungslos auszuharren und riskieren somit hohen Präzisionsverlust. Deshalb wurde in Ulm jetzt ein Verfahren entwickelt, dass nicht so lang braucht. Es nennt sich RapidArc-Technologie. Hierbei wird die IMRT kombiniert mit einem rotierenden Strahlerkopf eingesetzt. Mit einer festen Geschwindigkeit dreht sich der Strahlerkopf um den Patienten und verkürzt die Bestrahlungszeit auf zwei bis vier Minuten.
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Der Helicobacter, der sogenannte Magenkeim, ist durch seine Spiralform sehr widerstandsfähig. Gerade gegen Antibiotika ist er resistent. US-Forscher hoffen die charakteristische Krümmung des Keims auflösen zu können und ihm dadurch ein Ende setzen zu können.
Zur Zeit gehen Wissenschaftler davon aus, dass etwa 70 Prozent der derzeitigen Magenkrebsfälle auf das Bakterium Helicobacter pylori zurückzuführen sind. Es verursacht die gefährlichen chronischen Entzündungen der Magenschleimhaut. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn bei Frauen nach entsprechender Behandlung von Brustkrebs wiederholt ein Tumor auftritt spricht man von einem Lokalrezidiv. Diese Brustkrebs-Rezidive können direkt in der Brust oder an der Brustwand auftreten. Die Gefahr dafür besteht noch innerhalb der nächsten 10 bis 20 Jahre nach einer Behandlung. Bei einem Rückfall innerhalb der ersten zwei Jahre stehen die Heilungschancen schlecht. Das Risiko eines Zweitrezidivs oder der Metastasenbildung ist hier sehr viel höher.
Ursachen für die Bildung eines Rezidivs sind etwa die Anzahl der betroffenen Lymphknoten und die Bösartigkeit der Krebserkrankung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bei einer Strahlentherapie wird gezielt die DNA von Krebszellen geschädigt. Damit das entartete Gewebe abstirbt werden energiereiche Schüsse auf den Tumor abgefeuert. Die Partikel sind Protonen (Wasserstoffkerne), Ionen (positiv geladene Atomkerne), Elektronen oder Röntgenphotonen. Der Teilchenbeschleuniger lädt sie dann mit extrem hoher Energie auf. Doch die Elementarteilchen unterscheiden sich in Reichweite und Wirkungsweise. Während bei Elektronen kurz unter der Hautoberfläche Schluss ist, können schwere Protonen auch in tiefer liegende Krebsgeschwüre (Karzinome) eindringen.
Die Therapie wird für jeden einzelnen Patienten individuell angepasst. Lage und Ausdehnung des Tumors werden vom mithilfe eines Comutertomografen bestimmt. Die folgenden Daten dienen dann als Grundlage für die Richtung und den Grad der Stärke mit dem die erkrankte Region dann bestrahlt werden muss. Diesen Beitrag weiterlesen »
