Archiv für die Kategorie „Forschung“
Wenn bei Frauen nach entsprechender Behandlung von Brustkrebs wiederholt ein Tumor auftritt spricht man von einem Lokalrezidiv. Diese Brustkrebs-Rezidive können direkt in der Brust oder an der Brustwand auftreten. Die Gefahr dafür besteht noch innerhalb der nächsten 10 bis 20 Jahre nach einer Behandlung. Bei einem Rückfall innerhalb der ersten zwei Jahre stehen die Heilungschancen schlecht. Das Risiko eines Zweitrezidivs oder der Metastasenbildung ist hier sehr viel höher.
Ursachen für die Bildung eines Rezidivs sind etwa die Anzahl der betroffenen Lymphknoten und die Bösartigkeit der Krebserkrankung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bei einer Strahlentherapie wird gezielt die DNA von Krebszellen geschädigt. Damit das entartete Gewebe abstirbt werden energiereiche Schüsse auf den Tumor abgefeuert. Die Partikel sind Protonen (Wasserstoffkerne), Ionen (positiv geladene Atomkerne), Elektronen oder Röntgenphotonen. Der Teilchenbeschleuniger lädt sie dann mit extrem hoher Energie auf. Doch die Elementarteilchen unterscheiden sich in Reichweite und Wirkungsweise. Während bei Elektronen kurz unter der Hautoberfläche Schluss ist, können schwere Protonen auch in tiefer liegende Krebsgeschwüre (Karzinome) eindringen.
Die Therapie wird für jeden einzelnen Patienten individuell angepasst. Lage und Ausdehnung des Tumors werden vom mithilfe eines Comutertomografen bestimmt. Die folgenden Daten dienen dann als Grundlage für die Richtung und den Grad der Stärke mit dem die erkrankte Region dann bestrahlt werden muss. Diesen Beitrag weiterlesen »
US-Forscher haben die Auswirkung von Alkohol in Bezug auf die Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Männern untersucht. Das Risiko erhöht sich je nach der konsumierten Alkoholmenge um das 1,5- bis sechsfache. Außerdem ist ausschlaggebend wie oft ein Mann trinkt. Je häufiger, desto schädlicher. Laut Experten des Fachmagazins Cancer Causes and Control“ besteht auch durch früheren übermäßigen Alkoholkonsum langfristig die Gefahr an Krebs zu erkranken.
Weitere Untersuchungen sollen diese ersten Ergebnisse beweisen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Das Risiko an Eierstockkrebs kann durch sportliche Aktivitäten gesenkt werden. Vor allem sollten Frauen mit erhöhter Erkrankungswahrscheinlichkeit vorbeugend auf Bewegung setzen. Dazu sind keine sportlichen Höhstleitungen von Nöten. Um die Gefahr zu senken reicht ein moderater Bewegungsgrad aus.
Wissenschaftler befragten rund 500 Eierstockkrebspatientinnen und etwa 450 gesunde Frauen. Menge und Art der körperlichen Bewegung in Freizeit und Beruf der vergangenen Jahre wurden erfragt. Die Forscher stellten fest, dass stetige körperliche Betätigung das Risiko für Eierstockkrebs senkt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Normalerweise sind Viren alles andere als angenehm und keine große Hilfe. Im Fall der sogenannten Paroviren sieht dies etwas anders aus, denn diese Viren können sehr hilfreich sein den Krebs zu bekämpfen. Davon sind Forscher an der Heidelberger Universität nach sehr erfolgreichen Versuchen an Ratten überzeugt.
Die Heidelberger Wissenschaftler haben Ratten mit einem Gehirntumor die für den Menschen eigentlich ungefährlichen Paroviren direkt in die Tumore gespritzt, ohne dass dabei gesundes Gewebe zerstört wurde. Die Tumore schrumpften und verschwanden schließlich ganz. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ein einfacher Urintest kann vielleicht in naher Zukunft eine Darmspiegelung ersetzten, wenn es um Früherkennung von Darmkrebs geht. Amerikanische Wissenschaftler der Universität von North Carolina haben in einer neuen Studie nachgewiesen, dass es im Urin sehr viele Merkmale gibt, die auf eine Darmkrebserkrankung hinweisen können. Nach Meinung der Forscher sind besonders in Urin typische Spuren von Darmkrebs zu finden.
Für die Studie haben die amerikanischen Forscher den Urin von 123 männlichen Probanden untersucht. 60 der Männer waren bereits an Darmkrebs erkrankt und 63 waren gesund. Diesen Beitrag weiterlesen »
Männer deren Brüder oder Väter an Prostatakrebs erkrankt sind oder auch daran gestorben sind, haben ein deutlich höheres Risiko, selbst an dieser Krebsart zu erkranken, gegenüber den Männern in deren Familie es keine Fälle von Prostatakrebs gegeben hat. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Krebsforschungszentrums der Universität in Heidelberg.
Die Heidelberger Forscher haben eine Studie aus Schweden aufgegriffen und ihrerseits neu geforscht. Die schwedischen Kollegen hatten in einer Langzeitstudie versucht nachzuweisen, dass Prostatakrebs durchaus eine genetische Veranlagung zugrunde liegt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Immer mehr Menschen erkranken an bösartigen Tumoren im Mund oder Rachen und schuld daran ist Oralverkehr. Besonders in den USA und in Großbritannien ist die Zahl der Neuerkrankten fast schon sprunghaft angestiegen. Es sind die humanen Papillomaviren, die die Krebserkrankungen im Mund und Rachen verursachen. Diese sind auch für den Krebs des Gebärmutterhalses zuständig. In Amerika ist die Zahl der positiven Gewebeproben zwischen den Jahren 1999 und 2006 um fast 22 Prozent gestiegen. In Großbritannien stieg die Zahl der Neuerkrankungen zwischen 1989 und 2006 sogar um 51 Prozent an.
Besonders Menschen, die häufig wechselnde Geschlechtspartner haben, riskieren sich mit HPV zu infizieren. Diesen Beitrag weiterlesen »
Immer mehr Ärzte setzen bei Prostatakrebs auf eine Strahlenbehandlung und nicht mehr unbedingt auf eine Operation. Nach einer jetzt erschienen Studie deutscher Radiologen und auch nach einem Bericht des Strahlentherapiezentrums der Universitäten Gießen und Marburg, ist es bei Prostatakrebs in einem frühen Stadium nicht mehr immer notwendig zu operieren, sondern in diesen Fällen kann auch eine gezielte Strahlentherapie helfen.
Eine Voraussetzung für eine Strahlentherapie bei Prostatakrebs ist allerdings, dass sich der Krebs zum einen noch in einem sehr frühen Stadium befindet und zum anderen muss der Krebs auf die Prostataregion beschränkt sein. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bisher sind viele Frauen davon ausgegangen, dass Brustkrebs durch eine genetische Veranlagung ausgelöst wird. Wenn bereits Frauen in der Familie an Brustkrebs erkrankt sind, dann liegt die Wahrscheinlichkeit selbst an Brustkrebs zu erkranken umso höher. Dieses Risiko besteht zwar immer noch, aber schwedische Wissenschaftler haben in Studien festgestellt, dass auch die Körpergröße in der Kindheit eine wichtige Rolle dabei spielt, ob eine erwachsene Frau Brustkrebs bekommt.
Nicht nur das Körpergewicht ist im Zusammenhang mit einer Brustkrebserkrankung von Interesse, sondern auch die Körpergröße. Diesen Beitrag weiterlesen »


