Archiv für die Kategorie „Krebsheilung“
Die Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am Uniklinikum Dresden hat mit der Inbetriebnahme einer modernen bildgestützten Brachytherapieanlage ihr Therapiespektrum deutlich erweitert: Der Begriff, der auf uns Laien ein wenig “zungen-verdrehend” wirkt, leitet sich von griechischen Wort brachys ab, was übersetzt so viel wie “kurz” oder auch “nah” bedeutet; bei der Brachytherapie werden also kleine Strahlenquellen direkt an den Tumor gebracht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Es ist eine Diagnose, die schockiert und oft auch junge Patientinnen, sprich Frauen in der Blüte ihrer Jahre, trifft. “Dabei hat sich die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Kliniken unserer Hauses als großer Segen erwiesen”, erklärt das Universitätsklinikum Ulm. Schließlich steht viel auf dem Spiel – eine vollständige Genesung auf der einen oder ein langer Leidensweg auf der anderen Seite. Diesen Beitrag weiterlesen »
In Deutschland erkranken in jedem Jahr rund 50.000 Menschen an einem bösartigen Lungentumor. Die überwiegende Zahl dabei bilden Männer ab dem 60. Lebensjahr die geraucht haben, denn das Nikotin ist immer noch der Hauptauslöser für den Lungenkrebs. Wenn es um die Heilungschancen bei dieser Art des Krebses geht, dann spielen verschiedene Faktoren eine große Rolle. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Patienten haben keinen Appetit, verlieren an Muskelmasse und Gewicht. Ein Phänomen, mit dem sich Ärzte auf Palliativ-Stationen (Palliativmedizin meint die (lindernde) Behandlung unheilbar Schwerstkranker) tagtäglich herum schlagen. Eine Auszehrung und ein allgemeiner Verfall, der die Sterblichkeit der Krebspatienten beschleunigt und bei rund 20 Prozent der Patienten sogar die direkte Todesursache darstellt. Das heißt: Die Patienten versterben, obwohl der Tumor an sich – wenngleich inoperabel -, noch gar nicht unmittelbar zum Tode geführt hätte. Eine Erkenntnis, die Forscher und Mediziner beflügelt. Ein Teufelskreis, der unbedingt durchbrochen werden muss … Diesen Beitrag weiterlesen »
Bei der Bestrahlung irregulär geformter Tumore gibt es bisher immer wieder Komplikationen: Zu viel gesundes Gewebe wird entfernt bzw. das kranke Gewebe nicht genau eingegrenzt. So entwickelten die Strahlentherapeuten ein neues Verfahren. Es nennt sich intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) und bringt die Fachleute ihrem Ziel näher, das umliegende Normalgewebe bei einer Bestrahlung zu schonen. Das Verfahren ermöglicht es, das Bestrahlungsfeld genauer einzugrenzen und die Strahlenintensität in diesem Bereich zu verändern. Jedoch ist die Bestrahlungszeit von 15 Minuten bei dieser Therapie von großem Nachteil. Viele Patienten schaffen es nicht so lange bewegungslos auszuharren und riskieren somit hohen Präzisionsverlust. Deshalb wurde in Ulm jetzt ein Verfahren entwickelt, dass nicht so lang braucht. Es nennt sich RapidArc-Technologie. Hierbei wird die IMRT kombiniert mit einem rotierenden Strahlerkopf eingesetzt. Mit einer festen Geschwindigkeit dreht sich der Strahlerkopf um den Patienten und verkürzt die Bestrahlungszeit auf zwei bis vier Minuten.
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Das Pankreaskarzinom wird im engeren Sinne als duktales Adenokarzinom bezeichnet. Dieser Tumor in der Bauchspeicheldrüse ist die häufigste Ursache für ein Krebsleiden dieser Drüse und gehört zur Kategorie der Neoplasien, d.h. bösartigen Zellneubildungen. Häufig findet man das duktale Adenokarzinom im Kopf, also im vorderen Abschnitt der Bauchspeicheldrüse.
Bei Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs gibt es einige Untersuchungsmethoden. Die Entnahme einer Gewebeprobe, Ultraschalluntersuchungen, Magnetresonanztomografie (MRT) und Computertomografie (CT) gehören dazu. Eine genaue Betrachtung des Blutspiegels kann Tumormarker in Form von Eiweißen nachweisen.
Die Heilungschancen stehen bei dieser Tumorart jedoch schlecht. Lediglich 10 bis 15 Prozent der Geschwüre können durch meist späten Diagnosezeitpunkt noch operativ entfernt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn bei Frauen nach entsprechender Behandlung von Brustkrebs wiederholt ein Tumor auftritt spricht man von einem Lokalrezidiv. Diese Brustkrebs-Rezidive können direkt in der Brust oder an der Brustwand auftreten. Die Gefahr dafür besteht noch innerhalb der nächsten 10 bis 20 Jahre nach einer Behandlung. Bei einem Rückfall innerhalb der ersten zwei Jahre stehen die Heilungschancen schlecht. Das Risiko eines Zweitrezidivs oder der Metastasenbildung ist hier sehr viel höher.
Ursachen für die Bildung eines Rezidivs sind etwa die Anzahl der betroffenen Lymphknoten und die Bösartigkeit der Krebserkrankung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Bei einer Strahlentherapie wird gezielt die DNA von Krebszellen geschädigt. Damit das entartete Gewebe abstirbt werden energiereiche Schüsse auf den Tumor abgefeuert. Die Partikel sind Protonen (Wasserstoffkerne), Ionen (positiv geladene Atomkerne), Elektronen oder Röntgenphotonen. Der Teilchenbeschleuniger lädt sie dann mit extrem hoher Energie auf. Doch die Elementarteilchen unterscheiden sich in Reichweite und Wirkungsweise. Während bei Elektronen kurz unter der Hautoberfläche Schluss ist, können schwere Protonen auch in tiefer liegende Krebsgeschwüre (Karzinome) eindringen.
Die Therapie wird für jeden einzelnen Patienten individuell angepasst. Lage und Ausdehnung des Tumors werden vom mithilfe eines Comutertomografen bestimmt. Die folgenden Daten dienen dann als Grundlage für die Richtung und den Grad der Stärke mit dem die erkrankte Region dann bestrahlt werden muss. Diesen Beitrag weiterlesen »
Normalerweise sind Viren alles andere als angenehm und keine große Hilfe. Im Fall der sogenannten Paroviren sieht dies etwas anders aus, denn diese Viren können sehr hilfreich sein den Krebs zu bekämpfen. Davon sind Forscher an der Heidelberger Universität nach sehr erfolgreichen Versuchen an Ratten überzeugt.
Die Heidelberger Wissenschaftler haben Ratten mit einem Gehirntumor die für den Menschen eigentlich ungefährlichen Paroviren direkt in die Tumore gespritzt, ohne dass dabei gesundes Gewebe zerstört wurde. Die Tumore schrumpften und verschwanden schließlich ganz. Diesen Beitrag weiterlesen »
Um nach den medizinischen Behandlungen bei einer Lungenkrebserkrankung wieder fit zu werden, gibt es bestimmte Richtlinien für Lungenkrebspatienten. Der Erfolg der Maßnahmen hängt jedoch von der persönlichen Situation jedes Einzelnen ab. Besser ist es auf jeden Fall alles vorher mit einem Arzt zu besprechen.
Erstmal sollte jeder mit dem Rauchen aufhören. Viele Patienten mit Lungenkrebs werden vielleicht den Sinn nicht gleich verstehen, da es ja im Grunde genommen für sie dafür zu spät ist, jedoch kann sich die Lunge und der gesamte Körper jederzeit wieder anfangen zu regenerieren und mindert die Gefahr eines zweiten Tumors.
Bestimmte Atemübungen werden häufig Patienten nach einer Operation verinnerlicht. Die atemgymnastischen Übungen verbessern die Belüftung der Lunge und sind daher wichtig für die Sauerstoffversorgung des Blutes. Diesen Beitrag weiterlesen »

