Krebs … es gibt wohl keine Diagnose, die einen Menschen tiefer trifft. Wobei auch die Angehörigen nicht verschont bleiben: Wie wird es weiter gehen!? Was wird auf den Betroffenen und seine Familie zukommen? Welche Therapien sind zu befürchten, und welche Prognose kann bzw. muss gestellt werden?
“Die Diagnose Krebs erleben Betroffene und ihre Angehörigen häufig als einen tiefen Einschnitt in ihr Leben”, bestätigt das Deutsches Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Wie also können die Betroffenen selbst, aber auch deren Familie mit der Erkrankung umgehen? Welche Belastungen sind quasi unumgänglich, und wie könn(t)en diese, so weit wie möglich, kompensiert werden!? Wo und wie kann man sich helfen lassen?
Dazu hat der Krebsinformationsdienst Texte zum Thema Krankheitsverarbeitung zusammen getragen. Wobei nicht allein die körperlichen Aspekte und Folgen eine Rolle spielen. Denn es geht hier auch um die Psyche. Und das von Anfang an. Daher sind auch die seelischen Einflüsse, bereits auf die Krebsentstehung, ein Thema: Bekommen Menschen mit viel Stress häufiger Krebs als andere? Das ist ein spezielles Fachgebiet, das Psychoonkologie heißt.
Womit wir bei einem weiteren beunruhigenden Thema rund um die Krankheit Krebs angelangt sind – der Vielzahl der Fachbegriffe. Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums hat daher auch sein “ABC der Fremdwörter und Fachbegriffe in der Krebsmedizin” neu bearbeitet und erweitert.
Die 78-seitige Broschüre mit über 1000 Stichwörtern mit Erklärungen ist kostenlos beim Krebsinformationsdienst zu beziehen und steht auch auf den Internetseiten des KID zum Herunterladen zur Verfügung. Schließlich fürchten wir Menschen nichts mehr als das Unbekannte. Doch jeder, der mit (s)einer Krebserkrankung und mit der Krebsmedizin zu tun hat, wird unweigerlich mit Fachbegriffen und schwer verständlichen Abkürzungen konfrontiert.
Hier kann das kleine Lexikon helfen, sich besser informiert zu fühlen!