Krebs, ein Wort, das schaudern lässt. Eine Krankheit, die Ängste schürt. Keiner, der mit dieser Diagnose konfrontiert wird, der nicht für`s erste wie gelähmt ist. Eine Krankheit und eine Diagnose, die vielen Schweißperlen auf die Stirn treibt. Den Angehörigen ebenso wie den Ärzten, die um das Leben der ihnen anvertrauten Patienten kämpfen. Natürlich mit den modernsten Methoden, die heute – Gott sei Dank -, auch oft erfolgreich sind. Zu einem hohen Preis, versteht sich. Nun mag es pietätlos erscheinen, wenn – angesichts einer derart schweren, oft gar lebensbedrohenden Krankheit -, die Sprache auf die Kosten kommt. Doch Krebs ist auch ein wirtschaftliches Problem. Und das gar nicht einmal allein wegen der Therapiekosten. Das jedenfalls glaubt die “American Cancer Society”, die auch jene “Verluste” berechnet, die aufgrund von Behinderungen und “verlorener” Lebenszeit auf das Konto der tückischen Krankheit gehen. Ihr Fazit: Keine andere Krankheit hat so hohe wirtschaftliche Auswirkungen wie Krebs!

Denn: Alleine im Jahr 2008 summierten sich die Kosten auf diese Weise auf 895 Milliarden Dollar. “Dies entspricht 1,5 Prozent des weltweiten Bruttoinlandprodukts”, so die Autoren der Studie. Darin sind, wohlgemerkt, die Kosten für die Behandlung von Krebs (noch) nicht enthalten. Die “Krebs-Schäden” sind damit grösser und erschreckender als die Folgen von Aids, Malaria und Grippeepidemien, die gerne mal “Geißel der Menschheit” genannt werden. Da die Krankheit jährlich millionen-mal diagnostiziert wird, scheint sich die düstere Prophezeiung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) also zu bewahrheiten, dass Krebs bald, sehr bald, die Herzkreislauferkrankungen als Haupttodesursache ablösen wird!

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