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Radieschen? Spargel? Spinat und Rhabarber!? Viele Kinder kennen sie allenfalls noch aus dem Fernsehen oder aus Büchern. Nicht jedoch vom heimischen Mittagstisch, wo – allzu oft -, Pommes, Currywurst und Fastfood angesagt sind. Dabei ist das Angebot an heimischem Obst und Gemüse nach Auskunft der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (www.dge.de) so groß wie nie zuvor: “Wer dieses saisonale Angebot – beginnend mit den ersten Erdbeeren im Frühjahr – voll ausnutzt, kann sich äußerst abwechslungsreich versorgen!” Gesund obendrein. Denn: Je mehr Obst und Gemüse gegessen wird, desto geringer ist das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten sowie bestimmte Krebserformen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Manche mögen`s heiß! Oder scharf, während wieder andere ihr Essen in Rekordzeit verputzt haben. Dass dieses „Schlingen“ allenfalls gierig wirkt, jedoch nicht wirklich krank macht, belegt nun eine australische Studie und dürfte damit all` diejenigen beruhigen, denen man lange Zeit systematisch Angst machte. Denn zeitweise wurde ein enger Zusammenhang zwischen Speiseröhrenkrebs, einer an sich seltenen Tumorform (die vor allem Männer über 55 Jahren betrifft) und den Essgewohnheiten propagiert.
So galten schnelles Essen, aber auch eine Vorliebe für heiße Getränke (infolge der häufigen Verbrennungen im Mund- und Rachenraum) sowie scharf gewürzte Speisen als Risikofaktoren. Zeitweise galt gar ein zu spätes Essen am Abend als gefährlich. Ein Vorurteil, mit dem die Experten – auch wenn nach wie vor Fragen offen sind -, nun gründlich aufräumen.
Die Fachzeitschrift „Cancer Causes and Control“ jedenfalls sieht keinen Zusammenhang zwischen Essgewohnheiten und Erkrankungen. Ganz im Gegenteil: Bei schnellen Essern ergab sich nach Auswertung der aktuellen Erhebung sogar ein verringertes Risiko für Plattenepithelkarzinome der Speiseröhre!
Probanden der Untersuchung waren mehr als 800 Patienten mit Entartungen der Speiseröhre oder Geschwulsten am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen. Dazu kamen rund 1.500 nicht an Krebs erkrankte Kontrollpersonen. Sie alle wurden penibel zu ihren Ess- und Lebensgewohnheiten befragt. Mit oben genanntem Ergebnis. “Freispruch” also für heiße Getränke sowie gegrillte oder scharfe Speisen. Schlemmen auch am Abend, wann immer uns ein kleiner Hunger überfällt. Dies mag dick, jedoch nicht krank machen.
Wobei auch Fragen offen bleiben. Vor allem die, weshalb schnelles Essen offensichtlich sogar ein verringertes Risiko für Speiseröhrenkrebs mit sich bringt? Ein Ergebnis, das in dieser Form auch die Initiatoren der Studie überrascht hat!
Der Darm, wichtigster und längster Teil unseres Verdauungstraktes, ist bei einem erwachsenen Menschen rund 8 Meter (!) lang. Eine schlauchartige Konstruktion, die sich vom Magenausgang bis zum After erstreckt. “Vorgeschaltet” sind Mundhöhle, Speiseröhre und Magen. Weitverbreitet sind heute Nahrungsmittelintoleranzen, der so genannte Reizdarm, aber auch Geschwüre und Wucherungen, die gut- oder auch bösartig sein können. Dabei zählt Darmkrebs, auch und gerade eine Folge unserer Ernährung, zu den häufigsten Krebserkrankungen der westlichen Welt. Neben unseren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sieht die Informations-Seite www.darmkrebs.de zudem genetische Faktoren, die die Entstehung von Darmkrebs begünstigen bzw. dazu beitragen: “Eine familiäre Vorbelastung bedeutet ein erhöhtes Risiko für diese heimtückische Erkrankung!”
Alt-bekannte diagnostische Möglichkeiten sind die Untersuchung des Stuhlgangs auf okkultes (verborgenes) Blut. Zudem kann jeder Arzt den Darm und seine Windungen abtasten und auch abhören. Weitere Möglichkeiten bieten Ultraschalluntersuchungen und vor allem die Darmspiegelung (Koloskopie), die vor allem den Dickdarm und die letzten Abschnitte des Dünndarms zum “Ziel” hat. Diesen Beitrag weiterlesen »
Um nach den medizinischen Behandlungen bei einer Lungenkrebserkrankung wieder fit zu werden, gibt es bestimmte Richtlinien für Lungenkrebspatienten. Der Erfolg der Maßnahmen hängt jedoch von der persönlichen Situation jedes Einzelnen ab. Besser ist es auf jeden Fall alles vorher mit einem Arzt zu besprechen.
Erstmal sollte jeder mit dem Rauchen aufhören. Viele Patienten mit Lungenkrebs werden vielleicht den Sinn nicht gleich verstehen, da es ja im Grunde genommen für sie dafür zu spät ist, jedoch kann sich die Lunge und der gesamte Körper jederzeit wieder anfangen zu regenerieren und mindert die Gefahr eines zweiten Tumors.
Bestimmte Atemübungen werden häufig Patienten nach einer Operation verinnerlicht. Die atemgymnastischen Übungen verbessern die Belüftung der Lunge und sind daher wichtig für die Sauerstoffversorgung des Blutes. Diesen Beitrag weiterlesen »
Nicht nur die richtige medikamentöse Behandlung in der Klinik ist ausschlaggebend für eine Krebsheilung. Auch andere Faktoren nehmen wesentlichen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit. Wie aus Studien mit Brustkrebspatientinnen hervor geht, haben vor allem regelmäßiger Sport und eine gesunde Ernährung einen erheblichen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit. Diesen Beitrag weiterlesen »
