Artikel-Schlagworte: „Tumore“
“Genießen Sie einmal in der Woche ein heißes Wannenbad von mindestens 40 Grad”, schrieb Hademar Bankhofer bereits vor etlichen Jahren in seinem Ratgeber “Kräuterbad & Katerstimmung” mit 999 Hausrezepten für die Gesundheit in einem Kapitel zur Krebsvorbeugung. Sein Fazit: Diese hohen Temperaturen wirken hemmend auf das Krebswachstum; man solle lediglich vorher (Stichwort: Kreislauf) mit seinem Arzt reden. Auch viele Sporttrainer begründen den Nutzen eines intensiven Power- und Ausdauertrainings samt des damit einher gehenden starken Schwitzens damit, dass dieses “künstlich erzeugte Fieber” für unseren Körper “reinigend” und sehr gesund sei. Was also ist dran, an der Wärme? Diesen Beitrag weiterlesen »
Bei der Bestrahlung irregulär geformter Tumore gibt es bisher immer wieder Komplikationen: Zu viel gesundes Gewebe wird entfernt bzw. das kranke Gewebe nicht genau eingegrenzt. So entwickelten die Strahlentherapeuten ein neues Verfahren. Es nennt sich intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) und bringt die Fachleute ihrem Ziel näher, das umliegende Normalgewebe bei einer Bestrahlung zu schonen. Das Verfahren ermöglicht es, das Bestrahlungsfeld genauer einzugrenzen und die Strahlenintensität in diesem Bereich zu verändern. Jedoch ist die Bestrahlungszeit von 15 Minuten bei dieser Therapie von großem Nachteil. Viele Patienten schaffen es nicht so lange bewegungslos auszuharren und riskieren somit hohen Präzisionsverlust. Deshalb wurde in Ulm jetzt ein Verfahren entwickelt, dass nicht so lang braucht. Es nennt sich RapidArc-Technologie. Hierbei wird die IMRT kombiniert mit einem rotierenden Strahlerkopf eingesetzt. Mit einer festen Geschwindigkeit dreht sich der Strahlerkopf um den Patienten und verkürzt die Bestrahlungszeit auf zwei bis vier Minuten.
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Eine Neoplasie beschreibt ferner neu gebildetes Körpergewebe, etwa nach einem Defekt wie beispielsweise einer Narbe. Genauer betrachtet bedeutet sie die Zellneubildung bei bösartigen Tumoren, welche unkontrollierbar und überschießend abläuft. Eine sogenannte halb bösartige (semimagile) Neoplasie befällt zwar des umliegende Gewebe, bildet jedoch keine Metastasen. Bei einer multiplen endokrinen Neoplasie (MEN) handelt es sich um Erbkrankheiten, bei denen mehrere Tumore in unterschiedlichen hormonbildenden Organen auftreten. Sie sind familiär bedingt und treten hauptsächlich im Erwachsenenalter auf. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hyperplasie bedeutet „übermäßige Zellteilung“. Das Gewebe oder das Organ vergrößern sich durch eine vermehrte Teilung der Zellen und steigert somit die Anzahl der Zellen. Bei einer Hypertrophie hingegen, nimmt das gesamte Organ durch die Vergrößerung der einzelnen Zellen zu. Die Neoplasie ist der Hyperplasie am ähnlichsten. Zu ihr zählen neben bösartigen Tumoren auch gutartige Zellneubildungen, die keine Metastasen streuen.
Die Ursachen für eine Hyperplasie finden sich in den Bereichen der Patologie und der Physiologie. Bindegewebe, aber auch Funktionsgewebe können betroffen sein. Typische Beispiele sind die Vergrößerung der Prostata und die Bildung von Warzen.
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Metastasen von anderen Tumoren, wie etwa Darmkrebs, streuen und setzen sich an der Leber fest. Über das Blut- oder Lymphsystem gelangen die Krebszellen zur Leber und vermehren sich in Form einer Lebermetastase. Behandlung und Prognose müssen jedoch abgestimmt werden auf die Größe und Anzahl der Tochtergeschwulste, die Ausbreitung und Art des ursprünglichen Tumors und nach dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten.
Im Normalfall führen Lebermetastasen erst sehr spät zu Beschwerden. Symptome wie Übelkeit, Appetitlosigkeit und Schwitzen während der Ruhephasen, sowie Gewichtsabnahme können darauf hinweisen, sind aber auch typisch für andere Krankheiten. Durchfall, Gelbsucht und Schmerzen, ausgelöst durch Druck im rechten oder mittleren Oberbauch sind gelegentliche Anzeichen für Lebermetastasen.
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Magile Tumore, auch sarkomatoides Karzinom genannt, sind bösartige Geschwulste, welche auch als Krebs bezeichnet werden. Sie wachsen zerstörerisch im Gewebe und verbreiten sich über die Lymphe, das Blut oder durch die Bildung von Tochtergeschwulsten. Den Großteil der magilen Tumore machen die Karzinome aus. Diese Krebserkrankungen entstehen in den Zellen der Haut oder Schleimhaut. Seltener sind die Sarkome. Die Tumore bilden sich im Stützgewebe, wie etwa dem Bindegewebe, Muskeln, Fettgewebe oder den Knochen. Sarkome bilden schon frühzeitig Metastasen und verteilen diese über den Blutkreislauf. Unterschieden werden diese Geschwülste nach ihrer Herkunft, Biologie, Morphologie und ihren molekulargenetischen Veränderungen.
Bekannte Sarkome sind beispielsweise das Ewing-Sarkom, Chondrosarkom, Osteosarkom und das Angiosarkom. Die zweithäufigste Art von Knochenkrebs ist das Ewing-Sarkom. Es tritt häufig bei kindern und Jugendlichen bis zum 27. Lebensjahr auf. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Laser soll nach Ansicht von vielen Medizinern die Operationen bei der effektiven Behandlung von Krebs in der Zukunft ablösen. Bei einigen Krebsarten hat die Behandlung mit dem Laserlicht schon sichtbare Erfolge erzielt, so etwa bei Krebs, der die Gallengänge befallen hat. Mithilfe des speziellen Lichts können die Tumore veröden und das mit nur minimalen Nebenwirkungen. Leider bieten zurzeit nur sehr wenige Kliniken in Deutschland diese besondere Behandlung an.
Das Klinikum in Görlitz ist eines der Krankenhäuser, was eine Krebsbehandlung mittels Laser anbietet. Dort werden die Krebsarten mit Lasern „beschossen“, die besonders schwer zugänglich sind, also in der Hauptsache Lebertumore und eben auch Tumore der Gallengänge. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ein neu entdecktes Gen kann dazu beitragen dass Tumore bei Brustkrebs nicht mehr ungehindert weiter wachsen können. Ärzte konnten jetzt ein Gen bestimmen, was über das Profil eines Tumors genaue Informationen liefern kann, besonders was die Aggressivität des Tumors angeht. Das kann entscheidend sein, vor allem für den Heilungsprozess und für das Risiko eines eventuellen Rückfalls. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wissenschaftler aus den USA haben jetzt den Nachweis erbracht, dass Übergewicht zu Leberkrebs führen kann. Sie haben Tests mit Mäusen gemacht und dabei festgestellt, dass die Tiere die eine fettreiche Nahrung bekommen haben, doppelt so häufig Tumore an der Leber bekamen, als die Tiere die normal gefüttert wurden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Vielen die unter Gelenkarthrose, Arthritis und den damit verbundenen Fieber und Schmerzen leiden, wird Celecoxib wahrscheinlich ein Begriff sein. Obwohl der Wirkstoff äußerst umstritten ist, hat er möglicherweise einen sehr positiven Nebeneffekt. Er kann nach Ansicht von amerikanischen Wissenschaftlern das Wachstum von Hautkrebstumoren stoppen oder zumindest verzögern. Diesen Beitrag weiterlesen »